Nordrhein Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2025 der U16 und U14 am 22./23. Februar in Düsseldorf

Till Passerschroer sicherte sich seinen ersten Landestitel mit einer Weite von 32,48 Metern im Diskuswurf und einem Vorsprung von acht Metern auf den Zweiten.
Ein erfolgreiches Wochenende mit drei Titeln, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen liegt hinter den Nachwuchstalenten des LAZ Rhede, die bei den Nordrhein Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der U16 und U14 in und um die Düsseldorfer Leichtathletik-Halle an den Start gegangen waren. Über 900 Nachwuchssportlerinnen und -sportler aus dem gesamten Verbandsgebiet des LV Nordrhein hatten bei dieser Meisterschaft teilgenommen.
Zum dritten Mal in Folge war Katrin Schnaak im Kugelstoßen ihrer Altersklasse bei den Landesmeisterschaften nicht zu schlagen. Mit einer Weite von 11,91 Metern verteidigte Schnaak ihren Titel in der W15 mit einem Vorsprung von fast 90 Zentimetern. Gecoacht wurde sie dabei von LAZ- Hammerwurftrainer Werner Niehaus, der seine Frau Ely vertrat, die parallel Till Passerschroer betreute. Passerschroer war als Favorit im Diskuswurf der M13 angereist und ließ dann auch keine Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Er sicherte sich seinen ersten Landestitel mit einer Weite von 32,48 Metern und einem Vorsprung von acht Metern auf den Zweiten.
Der dritte Landestitel für das LAZ Rhede ging auf das Konto von Jarla Schlütter, die einen souveränen Sieg im 800-m-Lauf der W14 errang. In neuer persönlicher Bestzeit von 2:26,72 Minuten lag sie im Ziel gut 1,5 Sekunden vor der Konkurrenz. Am Vortag hatte Schlütter mit einem 5. Platz im Weistprung (4,85m) und einer neuen persönlichen Bestzeit im 60-m-Hürdensprint (10,25s) überzeugt. Auch Katrin Schnaak und Till Passerschroer beließen es nicht bei einem Auftritt bei dieser Meisterschaft. Passerschroer stieß mit der 3-kg-Kugel eine neue persönlichen Bestweite von 10,47 Meter und holte sich Silber. Eine weitere Medaille wäre im 60-Meter-Sprint möglich gewesen, aber nach neuer persönlicher Bestzeit von 7,98 Sekunden im Vorlauf verzichtete Passerschroer zugunsten des Kugelstoßens auf die Finalteilnahme.
Bronze gewann Sophie-Maria Wölk im 800-m-Lauf der W13. Bei ihrem ersten Rennen auf einer Hallenbahn blieb sie in 2:35,34 Minuten auf Anhieb unter ihrer Freiluftbestzeit. Nur vier Hundertstelsekunden fehlten der 4×200-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck zu Bronze. In der Besetzung Katrin Schnaak, Fiona Brun, Jarla Schlütter (alle LAZ Rhede) und Lenja Ingendahl (SV Sonsbeck) sprintete das Quartett 1:51,72 Minuten. Matteo Biernath belegte mit einer Weite von 5,11 Metern den achten Platz im Weitsprung der M15. Lawrence Kahler (7,84s) und Mathilda Wilms (8,81s) durften sich über neue persönliche Bestzeiten im 60-m-Sprint freuen.