Deutsche Hallenhochschulmeisterschaften 2026 am 14. Februar in Erfurt
Bei den Deutschen Hallenhochschulmeisterschaften in Erfurt überzeugten die LAZ-Athletinnen Enie Dangelmaier und Lene Stumpen mit starken Leistungen. Nach einem spannenden und kuriosen Wettkampf errang Dangelmaier mit einer Weite von 6,29 Metern die Silbermedaille im Weitsprung der Frauen.
„Da wegen des Erfurt-Indoor-Meetings die Stabhochsprunganlage von der Gegengerade vor die Haupttribüne verlegt worden war, fehlten fast 10 Meter im Weitsprunganlauf. Die Athletinnen mit großen Anlauflängen mussten neben der Stabhochsprunganlage starten und konnten erst nach ca. 10-15 Metern auf die eigentliche Anlaufbahn einschwenken. Aber Enie hat die Situation entspannt gemeistert und sich nicht aus ihrem Konzept bringen lassen“, schildert Palm die Situation und lobt die Wettkampfsicherheit seiner Athletin.
Nach einer intensiven Prüfungswoche zeigte Dangelmaier erneut eine starke Serie mit vier Sprüngen zwischen 6,13 Metern und 6,29 Metern. Nur die Leverkusenerin Caroline Klein sprang im letzten Versuch noch an ihr vorbei (6,39m). „Enie hat jetzt in sechs Wettkämpfen in Serie Weiten von 6,25 bis 6,34 Metern geschafft. Bis zur DM in Dortmund haben wir noch zwei Wochen Zeit für den Feinschliff“, sieht Palm noch Steigerungspotenzial bei seiner Athletin.
Mit zwei persönlichen Bestzeiten zum Saisonhöhepunkt präsentierte sich auch Lene Stumpen auf den Punkt in Bestform. Im zweiten Zeitlauf über die 200 Meter unterbot Stumpen ihre bisherige Bestzeit um fast drei Zehntel auf 25,68 Sekunden und wurde damit Elfte. In ihrer Paradedisziplin, den 60-m-Hürden, egalisierte Stumpen ihre persönliche Bestzeit von 9,11 Sekunden und wurde Achte. Nach gutem Start touchierte Stumpen die dritte Hürde mit dem Nachziehbein, sodass eine noch schnellere Zeit verhindert wurde. „Lene geht mit tollen Leistungen in die Vorbereitung auf die Sommersaison, wo wieder der Siebenkampf im Fokus stehen wird“, berichtet Palm.







